Wenn Design auf zwölfhundert Jahre Geschichte trifft
Im Herzen der Region Nikko, in der Präfektur Tochigi, steht eines der eigenwilligsten Restaurants Japans. Das Meji-No Yakata ist nicht nur ein Ort der Gastronomie: Es beherbergt mehr als tausend Jahre japanische Geschichte, untergebracht in einem Steinhaus aus dem 19. Jahrhundert, das FW Horn erbauen ließ, der Amerikaner, der das erste Grammofon auf den Archipel brachte.
In diesem geschichtsträchtigen Umfeld lässt der Garten die üppige Natur von Nikko mit einer sorgfältig getroffenen Auswahl zeitgenössischer Möbel in Dialog treten. Eine Terrasse, gedacht als Brücke zwischen Tradition und Moderne.

Zwei Handschriften für eine gemeinsame Vision
Für diese besondere Terrasse hat das Restaurant zwei prägende Vondom-Kollektionen gewählt, beide von Eugeni Quitllet. Die Sessel Ibiza und die Tische Mari-Sol bilden ein bemerkenswert stimmiges Ensemble, getragen von der unverkennbaren Handschrift des spanischen Designers.
Die Wahl von Schwarz für diese Stücke ist kein Zufall. Vor der grünen Palette des japanischen Gartens schafft dieser grafische Kontrast eine Atmosphäre von Gelassenheit und Eleganz. Die Zurückhaltung der Möbel lässt der natürlichen Schönheit des Ortes allen Raum.

Fusion-Küche, veredelt durch den Rahmen
Das Meji-No Yakata serviert eine japanische Küche in westlicher Neuinterpretation, ganz im Sinne des kulturellen Erbes des Ortes. Die Anordnung der Möbel Ibiza und Mari-Sol wurde so gewählt, dass die Gäste optimal sitzen und eine feine Küche in Ruhe genießen können.
Die einladende Wölbung der Sessel Ibiza, die großzügigen Flächen der Tische Mari-Sol: Jedes Stück wurde so gestaltet, dass es hinter dem kulinarischen Erlebnis zurücktritt und ihm zugleich einen zeitgemäßen Rahmen gibt, der in diesem traditionellen Umfeld überrascht.

Die Architektur als Tischpartner
Von der Terrasse aus blicken die Gäste auf das historische Steinhaus, in dem das Restaurant untergebracht ist. Diese besondere Architektur, ein Zeugnis der Meiji-Zeit, tritt mit den Vondom-Möbeln in eine unerwartete Harmonie. Der Kontrast zwischen der mineralischen Rustikalität des Gebäudes und den zeitgenössischen Linien der Sessel Ibiza ergibt ein Bild von seltener Poesie.
Tradition und Moderne stehen sich nicht gegenüber: Sie antworten einander. Genau darin liegt die Stärke dieses Objektprojekts, das zeigt, wie heutiges Design mit einem jahrhundertealten Erbe in Resonanz treten kann, ohne es je zu verraten.

Eine Lektion in japanischer Ausgewogenheit
Das Meji-No Yakata steht für einen zutiefst japanischen Ansatz der Raumgestaltung: die Harmonie zwischen Gegensätzen zu suchen. Schwarze Möbel vor grüner Natur, zeitgenössisches Design vor historischer Architektur, westliche Nüchternheit vor östlicher Tradition. Jede Spannung findet ihre Auflösung im Gleichgewicht des Ganzen.
Für Architekten und Gastronomen auf der Suche nach feinen Referenzen zeigt dieses Projekt, dass hochwertige Outdoor-Möbel auch in den sensibelsten Umgebungen bestehen. Die Kollektionen Ibiza und Mari-Sol erhalten hier eine zweite Lesart, besinnlicher und tiefer verwurzelt.
Wenn Vondom in den Orient reist
Das Meji-No Yakata erweitert die lange Liste internationaler Projekte, die auf das Können des spanischen Hauses vertrauen. Von Pärnu über Aveiro bis Tochigi spinnt Vondom sein weltweites Netz weiter und passt sich dabei den anspruchsvollsten kulturellen Kontexten an.
Eine Eleganz, die sich nicht nur an der Qualität der Stücke misst, sondern auch an ihrer Fähigkeit, mit ihrer Umgebung zu sprechen. In Japan, in einem dreihundert Jahre alten Garten, entfaltet diese Fähigkeit ihre ganze Dimension.











